Die Duisburger Philharmoniker

Die Duisburger Philharmoniker zählen zu den wich­tig­sten Institutionen der nordrhein-west­fäli­schen Kultur­land­schaft. Innerhalb der deutschen Orchester­szene genießen sie als kompetenter und leistungs­starker Klang­körper einen ausgezeichneten Ruf.

Duisburger Philharmoniker: Die 2. Violinen
Duisburger Philharmoniker: Die Violen

Die Duisburger Philharmoniker zählen zu den wichtigsten Institutionen der nordrhein-westfälischen Kulturszene. Innerhalb der deutschen Orchester­landschaft genießen sie als vielseitiger und leistungsstarker Klangkörper einen ausgezeichneten Ruf. Im Mittelpunkt jeder Saison stehen die zwölf Philharmonischen Konzerte; dort werden zentrale Werke der sinfonischen Tradition vom Barock bis zur Moderne in Zusammenarbeit mit international renommierten Dirigenten erarbeitet.

Duisburger Philharmoniker: Die Violoncelli

Die zweite Heimat der Duisburger Philharmoniker bildet traditionell der Orchester­graben des Theaters Duisburg. Die erfolgreiche Theaterehe mit dem Düsseldorfer Opernhaus als „Deutsche Oper am Rhein“ feierte 2016 ihr 60-jähriges Jubiläum. Ihr Fortbestand konnte auch durch das leidenschaftliche Engagement der Duisburger Philharmoniker weiterhin gesichert werden – dafür wurden sie 2013 mit dem Musikpreis der Stadt Duisburg ausgezeichnet. Über spannende Crossover-Projekte, Open-Air-Konzerte und das Education-Programm „klasse.klassik“ haben die Duisburger Philharmoniker in den vergangenen Jahren neue Hörerschichten erschlossen. Nach­haltig erfolgreich ist die Reihe „Herzmusik“, die Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen eine Teilhabe am kulturellen Leben ermöglicht. Auch jenseits der Philharmonie Mercatorhalle und des Theaters Duisburg erkunden die Duisburger Philharmoniker immer wieder neue Spielorte, an denen Menschen und Musik auf besondere Weise zusammenfinden – Museums­bauten und ehemalige Industrieräume, aber auch urbane Frei­flächen und Naherholungsgebiete.

Duisburger Philharmoniker: Die Kontrabässe

Auslandsreisen wie jüngst zur Sala Verdi in Milano und zum Concertgebouw Amsterdam belegen die hohe internationale Reputation des Orchesters. Weltweit präsent sind die Duisburger Philharmoniker auch durch ihre CD-Einspielungen beim Label Acousence. Die Aufnahme des Violinkonzerts von Peter Tschaikowsky mit der Solistin Susanna Yoko Henkel erhielt 2011 den begehrten ECHO Klassik Preis. Regelmäßige Gastspiele in den Nachbarstädten und die Mitwirkung an großen Musikfestivals wie der Ruhrtriennale bringen darüber hinaus die feste Verwurzelung der Duis­burger Philharmoniker in der regionalen Musikszene zum Ausdruck.

Duisburger Philharmoniker: Die Holzbläser

Im Rahmen ihrer Kammerkonzert-Reihe „Profile“ begeben sich die Duisburger Philharmoniker mit großer Leidenschaft auf Spurensuche im Repertoire, bringen vergessene Komponisten ans Licht und knüpfen spannende Querverbindungen zu Literatur und bildender Kunst. Einen hohen Stellenwert haben auch die Pflege der Alten Musik und die Auseinandersetzung mit der historischen Aufführungspraxis. Ebenso engagiert setzen sich die Duisburger Philharmoniker für die Musik der Gegenwart ein: Wolfgang Rihm, Krzysztof Meyer, Jürg Baur, Manfred Trojahn, Mauricio Kagel und Hauke Berheide sind nur einige der Komponisten, deren Werke sie aus der Taufe hoben.

Duisburger Philharmoniker: Die Fagotte und Hörner

In ihrer mehr als 140-jährigen Geschichte haben die Duisburger Philharmoniker mit zahlreichen bedeutenden Dirigenten gearbeitet. Als Nachfolger von Jonathan Darlington und Giordano Bellincampi trat mit Beginn der Spielzeit 2019/2020 Axel Kober sein Amt als Generalmusikdirektor an. Er hatte das Orchester zuvor bereits als Chefdirigent geleitet; als GMD der Deutschen Oper am Rhein verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit mit den Duisburger Philharmonikern. Als Gastdirigenten auf dem philharmonischen Podium haben in den vergangenen Jahren Persönlichkeiten wie Kirill Petrenko, Antoni Wit, Vladimir Spivakov, Carl St. Clair, Anu Tali und Ariane Matiakh Akzente gesetzt.

Duisburger Philharmoniker: Die Blechbläser

In jeder Spielzeit verpflichten die Duisburger Philharmoniker einen Solisten oder ein Ensemble als „Artist in Residence“. In dieser Funktion haben sich unter anderem der Bratscher Antoine Tamestit, der Tenor Christoph Prégardien, der Pianist Boris Giltburg, die Geigerin Carolin Widmann, der Geiger Kolja Blacher und der Cellist Nicolas Altstaedt facettenreich präsentiert. Weitere große Solisten auf dem philharmonischen Podium waren unter anderem Barry Douglas und Elisabeth Leonskaya am Klavier, Isabelle Faust, Pinchas Zukerman und Frank Peter Zimmermann an der Violine sowie David Geringas und Sol Gabetta am Violoncello.

>> Kurzbiographie

Fotos: Marc Zimmermann, Kurt Steinhausen

Duisburger Philharmoniker: Die Schlaginstrumente und Harfen
Beethoven Pastoral Project
Die deutsche Theater- und Orchesterlandschaft wurde 2014 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.Immaterielles Kulturerbe · Wissen, Können, Weitergeben
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