Grußworte

Sören Link Oberbürgermeister
Thomas Krützberg Kulturdezernent

Liebe Konzertbesucherinnen, liebe Konzertbesucher,

die Wiedereröffnung der Mercatorhalle am 7. September 2016 hat sich höchst glücklich auf das Musikleben unserer Stadt ausgewirkt. Die Philharmonischen Konzerte sind gefragter denn je: Der treue Stamm von Abonnenten, der die Duisburger Philharmoniker verlässlich begleitet, ist seit dem Neubeginn im alten Zuhause noch einmal spürbar gewachsen. Dieser schöne und akustisch exzellente Konzertsaal, der auch von international gefeierten Solisten sehr gerühmt wird, unterstützt das Orchester endlich wieder dabei, seine glänzende Erfolgsstory fortzu­schreiben. Das ist für uns ein Grund zur Freude.

Im Zeichen eines Neubeginns steht auch die aktuelle Konzertsaison 2017/18. Denn nach dem Abschied von Generalmusikdirektor Giordano Bellincampi erleben wir nun einen Wechsel am Dirigentenpult der Duisburger Philharmoniker. Wir betrachten es als eine glückliche Fügung, dass es gelungen ist, bis zur Regelung der GMD-Nachfolge für die nächsten beiden Spielzeiten Axel Kober als Chefdirigenten für unser Orchester zu gewinnen.

Bereits seit 2009 ist er Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein. Bis zum Ende seiner dortigen aktuellen Vertragslaufzeit im Sommer 2019 wird Axel Kober jeweils drei Duisburger Abonnementkonzerte leiten. Seine Verpflichtung entspricht dem ausdrücklichen Wunsch des Orchesters und trägt überdies dazu bei, die erfolgreiche Partnerschaft zwischen den Häusern in Düsseldorf und Duisburg weiter zu vertiefen. Bei den Bayreuther Festspielen, aber auch an anderen großen Häusern wie der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper in Dresden, der Wiener Staatsoper und der Hamburgischen Staatsoper genießt Axel Kober als Gastdirigent höchste Wertschätzung.

Musikfreunde dürfen sich daher auf ein besonderes Ereignis freuen, wenn in beiden Trägerstädten der Rheinoper Richard Wagners monumen­taler Zyklus „Der Ring des Nibelungen“ zur Auf­führung gelangt. Denn die musikalische Leitung liegt dabei in den Händen von Axel Kober.

Neue Publikumsschichten zu gewinnen, ist den Duisburger Philharmonikern stets ein Anliegen. Konzertformate mit freien Tanzkompanien, mit Filmmusik, mit Videokunst oder Rockbands zeigen, dass hier kreativ und ohne Scheu über die Grenzen von E- und U-Musik hinaus gedacht wird. Ein vielfältiges Bildungsprogramm führt zu Angeboten für sehr junge Hörer, aber auch für Jugendliche und junge Erwachsene. Wie die Duisburger Philharmoniker immer wieder Initiativen in dieser Richtung ergreifen, zeugt von Engagement und Erfindungsreichtum; so auch bei den Aktivitäten für Flüchtlinge.

Wir möchten Sie herzlich dazu einladen, neue und spannende Formate zu entdecken und wünschen Ihnen eine an Höhepunkten reiche Konzertsaison 2017/18.

Sören Link Oberbürgermeister

Sören Link
Oberbürgermeister

Thomas Krützberg Kulturdezernent

Thomas Krützberg
Kulturdezernent

Zum Seitenanfang

Dr. Karl-Ulrich Köhler
Präsident der Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e. V.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der Duisburger Philharmoniker,

nach der fulminanten Wagner-Gala zur Wieder­eröffnung der Philharmonie Mercatorhalle vor ausverkauftem Haus haben sich im Laufe der letzten Saison die Publikumszahlen gegenüber der Interimszeit höchst erfreulich gesteigert. Bereits beim 7. Philharmonischen Konzert der letzten Saison konnten sich unser Intendant und das Orchester wieder über ein komplett volles Haus freuen. Und die Auslastung blieb stetig auf hohem Niveau. Viele Abonnenten sind zurück­gekehrt und etliche sind neu hinzugekommen. Mit jedem weiteren Konzert spricht sich herum, wie prächtig das Orchester in seiner Philharmonie nun wieder erklingt und wie mitreißend die Begeisterung im Saal ist.

Wir als Freunde der Philharmoniker freuen uns ebenfalls darüber, weil wir wissen, wie wichtig und motivierend ein großes Auditorium und brausender Applaus für die Künstler auf der Bühne sind. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle bei all denen bedanken, die ihre Freude über die Konzerterlebnisse weitergetragen haben. Gemeinsam mit dem Vereinsvorstand appelliere ich an Sie, auch in Zukunft Freunde und Bekannte zum Konzertbesuch zu animieren. Unser brillantes Orchester und seine exquisiten Gäste bieten abwechslungs­reiche Programme, in denen sich die großen Meisterwerke mit spannenden Entdeckungen mischen. Dazu kommt die vorzügliche Akustik der Philharmonie Mercatorhalle, die all das in transparenter Klarheit und warmem Klang leuchten lässt.

Die Konzertreihen der Duisburger Philharmoniker und die Produktionen der Deutschen Oper am Rhein werden als kulturelles Flaggschiff unserer Stadt überregional gefeiert; sie sind auch als Standort­faktor für die Duisburger Wirtschaft von größtem Wert. Beim Blick auf das aktuelle Weltgeschehen wird jedoch deutlich, dass der Kultur zunehmend eine noch viel wichtigere Aufgabe zuwächst: In Zeiten von Kriegen und Terror, Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit brauchen wir ein wirksames Korrektiv gegenüber dem Verfall ethischer Werte. Selbst auf dem politischen Parkett sind Populismus und Engherzigkeit mittlerweile weit verbeitet.

Umso wichtiger ist es, für ein Mindestmaß an Stil und differenzierter Urteilsfähigkeit einzutreten. Die Künste leisten hier einen unschätzbaren Beitrag: Sie zeigen, was uns über alles Trennende hinweg verbindet; sie setzen Erhabenheit und emotionale Kraft gegen kleinlichen Egoismus und geistige Enge. Daher müssen wir uns heute mehr denn je für den Erhalt und die Pflege der Kultur als tragende Säule unserer europäischen Identität engagieren.

Ich wünsche Ihnen schöne und beglückende Konzerterlebnisse sowie anregende Begegnungen mit anderen Musikfreunden in der kommenden Saison!

Dr. Karl-Ulrich Köhler Präsident der Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e. V.

Dr. Karl-Ulrich Köhler
Präsident der Gesellschaft der Freunde der Duisburger Philharmoniker e. V.

Zum Seitenanfang

Prof. Dr. Alfred Wendel Intendant

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Musikfreunde!

wir haben allen Grund, mit großer Freude und Begeisterung auf die Spielzeit 2017/2018 zu blicken. Mit der Rückkehr in die Philharmonie Mercatorhalle haben die Duisburger Philharmoniker in der vergangenen Saison ihre Heimat und den lange vermissten Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit wiedergefunden. Zum Motivationsschub, den der welt­städtische Flair und die wunderbare Akustik dieses Hauses unseren Musikern geben, kommt auch ein Gefühl der Wertschätzung, das die Philharmoniker, unsere illustren Gäste und Sie, unser Publikum, gleicher­maßen einschließt: Hier steht ein idealer Raum zur Ver­fügung, um jene Dinge zu schaffen und zu erleben, die uns allen so wichtig sind, die mit sanfter, aber unbeirrbarer Kraft einen Gegenentwurf formulieren zu den immer stärker spürbaren Tendenzen der Feindseligkeit und Verrohung in unserer Gesellschaft.

Im Sommer 2017 endet die fünfjährige Amtszeit unseres hoch geschätzten General­musik­direktors Giordano Bellincampi. Nach seinem Abschied stehen die Duisburger Philharmoniker aber glücklicherweise musikalisch nicht führungslos da: Wir freuen uns, dass Axel Kober, der langjährige GMD der Deutschen Oper am Rhein, uns für die kommenden beiden Spielzeiten als Chefdirigent zur Seite steht. Axel Kober zählt zu den angesehensten Dirigenten der europäischen Opernszene. Er steht regelmäßig in den großen Opernhäusern von Wien, Berlin, Hamburg, Dresden und Zürich am Pult und ist darüber hinaus seit mehreren Jahren auf dem „grünen Hügel” in Bayreuth zu Gast. Den Duis­burger Phil­harmonikern ist der Maestro nicht nur durch unzählige Abende im Orchestergraben des Theaters Duisburg eng vertraut; er hat auch schon mehrere Philharmonische Konzerte mit Verve und Klangsinn zum Erfolg geführt. Jeweils drei Konzerte der aktuellen und der kommenden Spielzeit stehen unter der Leitung Axel Kobers, dessen Programmgestaltung ein weiteres Mal seine besondere Neigung zur Klangwelt der deutsch-österreichischen Sinfonik erkennen lässt – von Mozart und Beethoven über Felix Mendelssohn Bartholdy zu Gustav Mahler und dem frühen Anton Webern.

Kompetenz statt Quote

Neun weitere Programme liegen in den Händen exzellenter Gastdirigenten, wobei wir hier ebenso „alte Bekannte“ auf dem Podium begrüßen wie neue Kontakte aufbauen. Für Glanz und Bravour der amerikanischen Orchestertradition stehen Benjamin Shwartz und Carl St. Clair, die zuletzt 2010 bzw. 2011 bei uns zu Gast waren. Der Niederländer Antony Hermus, der Finne Ville Matvejeff und der in Deutschland aufgewachsene Brite David Marlow haben die Duisburger Philharmoniker bereits bei populären und entdeckungsfreudigen Sonderprojekten dirigiert – alle drei debütieren in dieser Spielzeit nun auch auf dem Podium der Philharmonischen Konzerte.

Vier Dirigenten werden erstmals mit unserem Orchester arbeiten. Darunter sind auch wieder zwei Frauen, die bei uns nicht über die „Quote“ ans Pult kommen, sondern weil wir – bestärkt durch die Erfahrungen der letzten Jahre – fest von der Kompetenz und Führungskraft des weiblichen Kapell­meister-Nachwuchses überzeugt sind. Nicht ohne Grund wurde Joana Mallwitz 2014 mit 26 Jahren als jüngste Generalmusikdirektorin Deutschlands ans Theater Erfurt engagiert. Die Französin Ariane Matiakh hat mit 37 Jahren längst einen festen Stand auf den großen europäischen Opern- und Konzertpodien. Das gilt auch für ihre beiden männlichen Kollegen, die sich in dieser Saison erstmals bei uns präsentieren: Der junge Italiener Michele Gamba hat 2015 mit Mozarts „Figaro“ einen blendenden Einstand an der Berliner Staatsoper gefeiert; Christoph-Mathias Mueller, Schüler von Seiji Ozawa und ehemaliger Assistent Claudio Abbados, wirkt seit 2007 als Generalmusikdirektor in Göttingen.

Partnerschaften pflegen

Für Klavierfreunde war Duisburg schon immer ein lohnenswertes Pflaster, und das wird sich auch in dieser Saison nicht ändern. Der Israeli Boris Giltburg ist längst kein Geheimtipp mehr in der pianistischen Welt. Wir konnten den ausgesprochen feinsinnigen, klugen und sympathischen Musiker als „Artist in Residence“ gewinnen; mit dem zweiten Klavierkonzert von Johannes Brahms nimmt er sich eines der größten und schwersten Werke des romantischen Konzert­repertoires vor. Außerdem freuen wir uns auf die Wiederbegegnung mit drei sehr unterschiedlichen pianistischen Persönlichkeiten: Imogen Cooper, die Grande Dame der britischen Klavierszene, kommt ebenso zurück wie die gewandte französische Virtuosin Claire-Marie le Guay. Der vielfach preisgekrönte junge Deutsche Frank Dupree ist wieder im Spannungsfeld von Klassik und Jazz zu erleben.

Für eine zündende Suite aus Gershwins „Porgy and Bess“ steht uns mit Angela Brown und Kevin Deas amerikanische Vokalprominenz ins Haus. Die Mezzosopranistin Eva Vogel ist wieder als pointierte Gestalterin kunstvoller Orchestergesänge zu erleben – ebenso der Tenor Christoph Prégardien, mit dem uns seit seiner Zeit als „Artist in Residence“ eine intensive Partnerschaft verbindet. Und wo von aus­gefeilter Stimmkunst die Rede ist: Natürlich begrüßen wir mit großer Freude auch gleich bei zwei Konzerten unsere Kolleginnen und Kollegen des philharmonischen chores duisburg auf dem Podium.

Frank Peter Zimmermann, der aus Duisburg stammende Star-Geiger, findet in unverbrüchlicher Treue immer wieder den Weg zu uns zurück – diesmal mit Werken von Schumann und Hindemith. Den großen Hornisten und wunderbaren böhmischen Musikanten Radek Baborák dürfen wir gleichfalls wieder begrüßen. Als „Artist in Residence“ hatte er hier mit unserem ehemaligen Solo-Hornisten Ioan Ratiu Freundschaft geschlossen – was uns die beiden nun sogar im Doppelpack beschert! Die Blockflöte ist als Solo-Instrument bei den philharmonischen Konzerten eher ein seltener Gast, aber in den Händen des auch als Jazz- und Rockmusiker profilierten Niederländers Erik Bosgraaf gewinnt das schlichte Instrument eine wahrhaft raumflutende Wirkung!

Kreativ und krisenhaft

Für die Philharmonischen Konzerte sind in gewohnter Weise je zwölf Termine am Mittwoch und Donnerstag reserviert; unsere prominenten Gäste der neun Kammerkonzerte empfangen wir wieder zur frühen Abendstunde am Sonntag – als ebenso stil- wie stimmungsvollen Ausklang des Wochen­endes. Unser „Artist in Residence“, Boris Giltburg, ist hier gleich dreimal zu erleben: Mit einem Solo-Rezital führt er uns in die Epoche der russischen Revolution, deren gärende Aufbruchsstimmung sich auch musikalisch auf spannende Weise niederschlug. Als einfühl­samer Begleiter widmet er sich gemeinsam mit der Mezzo­sopranistin Rachel Frenkel Zentralwerken der deutschen Liedromantik. Ein Programm mit dem tschechischen Pavel Haas Quartet ist ganz dem Komponisten Dmitri Schostakowitsch gewidmet, dessen Musik Boris Giltburg besonders nahe steht.

Ähnlich wie ihr israelischer Kollege liebt auch die junge koreanische Pianistin Yeol Eum Son Programme mit zeitgeschichtlichem Kontext – sie erkundet beim Bechstein Klavierabend das ebenso kreative wie krisenhafte Jahrzehnt zwischen 1910 und 1920. Gleichfalls mit Unterstützung der Firma Bechstein konnten wir den palästinensischen Pianisten Saleem Ashkar einladen, der an je vier Abenden der aktuellen und der kommenden Saison Beet­hovens 32 Klaviersonaten im Lehmbruck Museum zyklisch aufführt – so wie er es bereits an verschiedenen Orten der Welt mit großem Erfolg getan hat. Abgerundet wird unser pianistisches Saisonangebot wie gewohnt durch ein „Piano Extra“, bei dem diesmal die neue japanische Folkwang-Professorin Hisako Kawamura ihren lettischen Meisterschüler Georg Kjurdian vorstellt.

Blick über den Tellerrand

Mit der Geigerin Carolin Widmann und dem Auryn Quartett pflegen wir auch weiterhin den Kontakt zu unseren „Artists in Residence“ der vergangenen Spielzeiten. Unterstützt durch den Pianisten Alexander Lonquich verbinden sie sich im selten zu hörenden Konzert des französischen Spätromantikers Ernest Chausson zu luxurierend farbiger Klanglichkeit. Mit dem Gringolts Quartett um den russischen Violinvirtuosen Ilya Gringolts und dem jungen amerikanischen Dover Quartet haben sich zwei weitere Spitzenensembles der internationalen Quartettszene angesagt.

Unter dem Motto „Verliebt, verschmäht, verrückt“ hatten Julia Sophie Wagner, David Jerusalem und Stefan Wilkening in der vergangenen Saison komplizierte Beziehungskisten im deutschen Lied geöffnet – nun folgt die Fortsetzung im Zauberreich der Barockoper. Vokale Glanzlichter setzt auch die Aufführung von Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ in einer konzentrierten Kammerfassung mit dem ChorWerk Ruhr und illustren Solisten. Weit hinaus über den Tellerrand der Kammermusik blickt ein Konzert mit der „klassischen Band“ Spark – ein furioser Klassik-Act zwischen Barock und Dancefloor!

Während der vierjährigen Umbaupause der Philharmonie Mercatorhalle war leider auch die imposante britische Eule-Orgel verstummt – nun blasen wir dem edlen Instrument an vier Samstagen wieder kräftig den Staub aus den Pfeifen. Dafür konnten wir mit Gunther Rost, Anna-Victoria Baltrusch und Iveta Apkalna drei profilstarke Persönlichkeiten der europäischen Orgelszene gewinnen. Zur Eröffnung der Reihe „Toccata“ lädt ein buntes Programm unter dem Motto „Orgel total“ dazu ein, die Eule-Orgel in allen Facetten zu erleben – kompetent zum Klingen gebracht durch Meisterorganisten der Region.

Musik im Wandel

Die klassischen Konzertformate vom Klavier­rezital zum Orchesterkonzert, vom Liederabend zur Oratorien-Aufführung stehen unver­ändert im Zentrum unserer Arbeit. Hier findet die Auseinander­setzung mit den großen, spannenden, manchmal auch schwierigen Werken der musikalischen Welt­literatur statt, die uns über Jahrhunderte hinweg als Kultur­gemeinschaft geprägt haben. Aber natürlich unterliegt die Musik- und Medienwelt einem ständigen Wandel. Die Grenzen zwischen den Stilen, zwischen optischer und akustischer Kunst, zwischen Konzert und Performance sind durchlässig geworden. So haben wir in dieser Spielzeit neue Aufführungskonzepte entwickelt, mit denen wir uns speziell (aber keineswegs ausschließlich) an ein junges Publikum richten.

Dabei kommt uns die Zusammenarbeit mit der freien Szene zugute, die in der Rhein-Ruhr-Region hervorragend aufgestellt ist. So werden wir im Tanzbereich erneut mit der Emanuele Soavi Incompany kooperieren und gemeinsam mit der Tanzmoto Dance Company weitere Arbeiten von Royston Maldoom vorstellen. Die Videokünstler Roland Nebe und Andreas Huck („Warped Type“) statten gleich zwei Projekte mit innovativen Live-Visuals aus. Zwei neue Konzertformate starten wir mit dem Schlagzeug-Ensemble Repercussion („Beat#1“) und dem Pianisten Kai Schumacher, der mit Freunden aus Rock und Klassik die meditativen Klangschleifen amerikanischer Minimal Music in Bewegung setzt („Beauty in Simplicity“).

Zu unseren wichtigsten Kooperationspartnern zählt traditionell die Folkwang Universität der Künste, ohne deren unerschöpflichen Kompetenz-Pool die Reihe „Große Klaviermusik“, der Meisterkurs und viele weitere Projekte undenkbar wären. Ein langjähriger, intensiver Austausch besteht auch mit den Komponisten Gerhard Stäbler und Kunsu Shim, die wir in ihrem brodelnden Kreativraum besuchen, dem EarPort im Duisburger Innenhafen.

Ganz herzlich möchten wir uns an dieser Stelle bei unseren großzügigen Sponsoren bedanken, die es uns immer wieder möglich machen, Künstler der Weltspitze nach Duisburg zu bringen und auch außerhalb der Philharmonie Musikereignisse für die ganze Stadt auszurichten. Mein ganz persönlicher Dank richtet sich zum Schluss aber an Sie, unser Publikum, das die Künstlerinnen und Künstler stets mit besonderer Herzlichkeit empfängt und uns durch seine Offenheit gegenüber neuen Ideen und Konzepten immer wieder beeindruckt und erfreut. Eine schönere Motivation kann es nicht geben, auch weiterhin ein lebendiges und vielfältiges Musikangebot für diese Stadt und ihre Menschen zu entwickeln.

Ich wünsche Ihnen eine erfüllte und ent­deckungsreiche Spielzeit!

Dr. Alfred Wendel Intendant

Dr. Alfred Wendel
Intendant

Zum Seitenanfang