Lied von der Erde

1. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker

Axel Kober Dirigent

Christa Mayer Mezzosopran

Klaus Florian Vogt Tenor

Yijie Wang Komposition

Lin Chen Perkussion und Kuratorin des Ensembles

Mona Li Gu Zheng (Zither)

Tzu Ning Liao Er Hu (Geige)

Jiayi Shao Pipa (Laute)

Michael Skelton Ruan (Langhalslaute)

Yu Xiao Bambusflöte

Beibei Wang Schlagzeug

Pengpeng Li Guqin (kleine Zither)

Teresa Grünhage Videoprojektionen

Axel Kober · Foto: Susanne Diesner

Axel Kober Dirigent
Foto: Susanne Diesner

Christa Mayer · Foto: Matthias Creutziger

Christa Mayer Mezzosopran
Foto: Matthias Creutziger

Klaus Florian Vogt · Foto: Harald Hoffmann

Klaus Florian Vogt Tenor
Foto: Harald Hoffmann

Yijie Wang · Foto: privat

Yijie Wang Komposition
Foto: privat

Lin Chen · Foto: Wolfgang Unger

Lin Chen Perkussion, Kuratorin
Foto: Wolfgang Unger

Mona Li · Foto: Yimin Tang

Mona Li Gu Zheng
Foto: Yimin Tang

Tzu-Ning Liao · Foto: privat

Tzu-Ning Liao Er Hu
Foto: privat

Jiayi Shao · Foto: privat

Jiayi Shao Pipa
Foto: privat

Michael Skelton · Foto: Chris Freeman

Michael Skelton Ruan
Foto: Chris Freeman

Yuxiao Chen · Foto: Youmin Wang

Yuxiao Chen Bambusflöte
Foto: Youmin Wang

Beibei Wang · Foto: Michael Grittani

Beibei Wang Perkussion
Foto: Michael Grittani

Pengpeng Li · Foto: privat

Pengpeng Li Guqin
Foto: privat

Es ist eine Musik des Abschieds, der Weltflucht, der wehmütigen Erinnerung an eine verklungene Schönheit. Für seine späte Lied-Sinfonie „Das Lied von der Erde“ griff Gustav Mahler 1908 auf freie Über­setzungen chinesischer Lyrik zurück, die der Dichter Hans Bethge im Jahr zuvor veröffentlicht hatte. Beide, der Dichter wie der Komponist, näherten sich der fernöstlichen Poesie mit Liebe und großem Respekt, ohne sich dabei allerdings vollständig von gewohnten europäischen Asien-Klischees befreien zu können.

2022 feiert die Städtefreundschaft von Duisburg und Wuhan – die älteste Partnerschaft zwischen einer deutschen und einer chinesischen Metropole – ihren 40. Geburtstag. Aus diesem Anlass wird Mahlers bewegendes Spätwerk in einem ganz neuen Kontext präsentiert. Yijie Wang, als Komponistin und Musik­wissenschaftlerin unter anderem auch in Deutschland ausgebildet, komponierte im Auftrag der Duisburger Philharmoniker instrumentale Zwischenstücke, die charakteristische Details aus Mahlers Musiksprache aufnehmen und an ein traditionell besetztes chinesisches Ensemble zurückspiegeln. So ergibt sich ein ebenso spannender wie frucht­barer Dialog zwischen Epochen und Räumen, zwischen Kulturen und Idiomen. Das Konzert ist Teil des Exzellenzprojekts „ÉRCHOMAI – Das bewegte Orchester“ der Duisburger Philharmoniker.

Mit Christa Mayer und Klaus Florian Vogt stehen GMD Axel Kober zwei Interpreten von Weltruf zur Seite. Beide zählen – wie er – seit Jahren zum „Stammpersonal“ der Bayreuther Festspiele. Als ebenso charismatische wie stimmstarke Vertreter des „deutschen“ Fachs sind beide darüber hinaus regelmäßig auf den großen Bühnen und Konzertpodien der Welt zu Gast – von Hamburg bis Wien, von London bis Tokyo.

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