Mozarts Requiem

Mozarts Requiem

7. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker

Christoph Prégardien Dirigent

Julia Kleiter Sopran

Elvira Bill Alt

Sebastian Kohlhepp Tenor

Henning von Schulman Bass

AUDI Jugendchorakademie

7. Philharmonisches Konzert 2018/19 · Christoph Prégardien Dirigent · Foto: Hans Morren

Christoph Prégardien Dirigent
Foto: Hans Morren

7. Philharmonisches Konzert 2018/19 · Julia Kleiter Sopran · Foto: Theodora Richter

Julia Kleiter Sopran
Foto: Theodora Richter

7. Philharmonisches Konzert 2018/19 · Elvira Bill Alt

Elvira Bill Alt
 

7. Philharmonisches Konzert 2018/19 · Sebastian Kohlhepp Tenor

Sebastian Kohlhepp Tenor
 

7. Philharmonisches Konzert 2018/19 · Henning von Schulman Bass · Foto: Reinhard Wilting

Henning von Schulman Bass
Foto: Reinhard Wilting

7. Philharmonisches Konzert 2018/19 · Audi Jugendchorakademie · Foto: Zapf

Audi Jugendchorakademie
Foto: Zapf

Wolfgang Amadeus Mozart starb in der Nacht zum 5. Dezember 1791, laut Totenschein am „hitzigen Frieselfieber“. „Sein Letztes“, so erinnerte sich Jahre später die Schwägerin Sophie Haibel, „war noch, dass er mit dem Munde die Pauken in seinem Requiem ausdrücken wollte. Das höre ich noch jetzt.“ Das Requiem, Mozarts letzte Komposition, blieb unvollendet; die handschriftliche Partitur liegt heute in der Österreichischen Nationalbibliothek. Das rissige und fleckige Mauskript ist offenbar durch viele Hände gegangen. Einige haben sich auch selbst darauf verewigt – darunter Mozarts Schüler und Kollege Franz Xaver Süßmayr, der bald nach dem Tode des Meisters eine Komplettierung der Partitur vornahm.

Selbst in dieser Version, die alle Brüche des Fragments glättet und seine Fehlstellen ausfüllt, bleibt die unmittelbare Gegenwart des Todes auf erschütternde Weise spürbar. Dies mag auch ein Grund für die besondere Faszination sein, die Mozarts Requiem bis auf den heutigen Tag ausübt. Bei seinem Dirigierdebüt mit den Duisburger Philharmonikern stellt Christoph Prégardien dieses Werk ins Zentrum eines Programms, das tragische Wucht und versöhnliche Friedensbotschaft eindringlich verbindet. Als Konzertsänger war der weltweit gefeierte Tenor hier bereits mehrfach zu erleben, in der Spielzeit 2010/2011 auch als „Artist in Residence“. Den Taktstock führt Christoph Prégardien seit einigen Jahren mit wachsendem Erfolg – vor allem im großen Oratorienrepertoire, das er auch als Solist so fesselnd zu gestalten weiß.

Auf diese Rolle verzichtet der gebürtige Limburger diesmal allerdings. Unter seiner Leitung ist mit Julia Kleiter (Sopran), Elvira Bill (Alt), Sebastian Kohlhepp (Tenor) und Henning von Schulman (Bass) ein exzellentes, weithin gelobtes junges Solistenteam zu erleben. Die vier stehen für einen technisch und sprachlich ausgefeilten Mozartstil, der auch den dramatischen Puls des Opernkomponisten auf das Konzertpodium überträgt. Für den Chorpart konnte mit der 2007 gegründeten AUDI Jugendchorakademie aus Ingolstadt eines der profiliertesten jungen Vokalensemble gewonnen werden.

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