Marxloh Music Circus

Ludger Engels
Kurator | Regisseur

Kamalini Mukherji | Yalda Yazdani | Mahan Mirarab | Koray Berat Sari
Musikalische Kuratorinnen und Kuratoren

Feierst du mit?
Der „Marxloh Music Circus“ ist in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen live“ für den OPUS KLASSIK nominiert – und feiert diese Anerkennung dort, wo das Projekt seinen Ursprung hat: mitten in Duisburg-Marxloh.

Wenn kurdischer Volkstanz auf Streichquartett trifft, Duduk-Klänge durch die Straßen ziehen und sich Bossa Nova, orientalische Musik und Alphörner begegnen, dann ist wieder „Marxloh Music Circus“. Am 27. Juni verwandeln zahlreiche Musiker und Ensembles aus der Community aus Duisburg-Marxloh gemeinsam mit den Duisburger Philharmonikern den Stadtteil zum dritten Mal in eine große, offene Bühne.

Der Marxloh Music Circus ist kein klassisches Konzert, sondern ein Happening im Stadtteil. Inspiriert von John Cages Konzept „Musicircus“ entsteht rund um das Pollmann-Eck und den August-Bebel-Platz eine begehbare Klanglandschaft, in der unterschiedlichste musikalische Traditionen aufeinandertreffen. Straßen, Plätze und Schaufenster werden zu Spielorten, Musiker unterschiedlichster Herkunft treten miteinander in Dialog, spontane Begegnungen und gemeinsame Sessions ausdrücklich eingeschlossen.

Mit dabei sind unter anderem das Pia Def Ensemble Marxloh, die kurdische Tanzgruppe Gowend, das Inner Unity Ensemble, Duduk-Musiker, Chöre der alevitischen Gemeinden aus Marxloh und Hamborn sowie mehr als 20 Musiker der Duisburger Philharmoniker – vom Solisten über das Streichquartett bis zur Alphorn-Gruppe. Internationale Musikstile, Tanz und Performance verbinden sich zu einem musikalischen Kaleidoskop, durch das sich auch das Publikum frei bewegen kann.

Seit 2023 erforschen die Duisburger Philharmoniker gemeinsam mit Musiker und Kulturakteur aus Marxloh die musikalische Vielfalt des Duisburger Nordens. Der Marxloh Music Circus macht diese Vielfalt hörbar und zeigt, wie Musik Menschen unterschiedlichster Hintergründe miteinander verbinden kann.

V.l.n.r.: Lin Chen, Hannah Freienstein, Kamalini Mukherji, Yalda Yazdani · Foto: J. Konrad Schmidt

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