Faust-Szenen

8. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker

Axel Kober Dirigent

Michael Sturminger Regie

Markus Eiche Faust

Kerstin Avemo Gretchen

Franz-Josef Selig Mephisto

Audi Jugendchorakademie

Martin Steidler Choreinstudierung

Axel Kober · Foto: Christian Schoppe

Axel Kober Dirigent
Foto: Christian Schoppe

Michael Sturminger Regie · Foto: Forster/osterfestspiele

Michael Sturminger Regie
Foto: Forster/osterfestspiele

Markus Eiche Faust · Foto: Fumiaki Fujimoto

Markus Eiche Faust
Foto: Fumiaki Fujimoto

Kerstin Avemo Gretchen · Foto: Mats Bäcker

Kerstin Avemo Gretchen
Foto: Mats Bäcker

Franz-Josef Selig Mephisto · Foto: Marion Köll

Franz-Josef Selig Mephisto
Foto: Marion Köll

Goethes „Faust“ ist Menschheitsbesitz und Pennälerschreck zugleich: ein Drama, das die Mauern des Theaters sprengt, das Räume und Zeiten im freien Flug der Phantasie durchmisst. Wie viele Komponisten vor und nach ihm war auch Robert Schumann von der geistigen Tiefe und poetischen Kraft der epochalen Dichtung fasziniert: Über zehn Jahre hinweg entstanden seine „Faust“-Szenen, für die er vor allem auf den mystisch-philosophischen zweiten Teil der Tragödie zurückgriff.

Durch den Verzicht auf einen durchgehenden Handlungsfaden lassen sich die „Faust“-Szenen weder als Oper noch als Oratorium einordnen. Schumann errichtet ein imaginäres Welttheater, in dem Figuren und Situationen plastisch hervortreten und sich zu einer höheren Einheit verbinden. Die enorme Suggestivkraft der Musik wurde schon von den Zeitgenossinnen und Zeitgenossen erkannt: „Wir haben heute Goethes Dichtung durch Schumanns Muse besser verstehen gelernt“, notierte ein Kritiker nach der Uraufführung, die erst 1862 – sechs Jahre nach Schumanns Tod – in Köln stattfand.

GMD Axel Kober, als Sachwalter der deutschen Romantik international geschätzt, gestaltet das bedeutende Spätwerk gemeinsam mit einer illustren Solistenriege und der Audi Jugendchorakademie, die in Duisburg schon mehrfach für ausgezeichneten Vokalklang sorgte. Der österreichische Regisseur Michael Sturminger, dessen Salzburger „Jedermann“ 2017 zum weithin ausstrahlenden Theaterereignis wurde, hebt die szenischen Momente der Partitur in einer behutsamen Visualisierung hervor.

Im Rahmen der Duisburger „Akzente“

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