Thomas Hammerschmidt

Thomas HammerschmidtThomas Hammerschmidt kam als Zwilling 1977 in Eisenstadt/Österreich auf die Welt. Entgegen diesem Sternzeichen, dem eine gewisse Ruhelosigkeit unterstellt wird, war für Thomas ganz früh klar: Er wollte Trompeter werden. Genau wie sein Vater und Großvater. Doch ausgerechnet sein Vater verordnete ihm zunächst das Klavier – aber nicht lange, denn Thomas war ein Naturtalent an der Trompete – und hartnäckig.

Mit sieben Jahren hat er dann endlich seine eigene Trompete bekommen. Inzwischen wurde allerdings seine zweite große Leidenschaft geweckt: Der Fußball. Aber weil er viel Trompete übte und deswegen nur unregelmäßig am Training seiner Mannschaft teilnehmen konnte, saß er bei den Spielen nur auf der Bank. Seine beiden Lieblingsvereine sind Rapid Wien und der SV Mattersburg. Wenn beide Vereine in der 1. Österreichischen Liga aufeinandertreffen hält er zu der Mannschaft, die die Punkte dringender braucht.

Die Entscheidung für die Trompete hat Thomas Hammerschmidt nie bereut. Denn der Wunsch in einem klassischen Orchester zu spielen, war immer da. Was ihm so gefällt an der klassischen Musik sind die feinen, leisen und sensiblen Passagen, in denen man trotzdem gehört wird. So sind Gustav Mahler und Anton Bruckner für ihn die größten Komponisten.

Der Weg zum Berufsmusiker verlief für Thomas Hammerschmidt nicht immer leicht. Aber es war eine gute Schule. So lautet sein Credo: „Das Wichtigste für das Trompetespielen ist die Fähigkeit, Probleme zu lösen. Jede Krise im Leben ist eine Chance, sich weiter zu entwickeln“.

Jetzt ist er Solo-Trompeter der Duisburger Philharmoniker. Die Stadt gefällt ihm sehr, denn sie ist viel schöner als ihr Ruf. Die Menschen sind sehr freundlich und unkompliziert, eben so wie er. Und sensibel ist Thomas Hammerschmidt auch: Fliegen werden von ihm nicht geklatscht sondern mit der Hand gefangen und ausgesetzt. „Diese Handfertigkeit hilft beim Trompete spielen übrigens nicht wirklich“, so Thomas Hammerschmidt.