Ich fühle Luft von anderem Planeten

Duisburger Philharmoniker

Stefan Blunier Dirigent

Asya Fateyeva Saxophon | Artist in Residence

Vokalensemble LauschWerk Damenchor

Mit einer strahlenden Fanfare der Blechbläser beginnt das Titelthema zum Science-Fiction-Klassiker „Star Wars“. Mit der Musik dazu gelang dem mehrfachen Oscar-Preisträger John Williams eins der berühmtesten Stücke der Filmmusik überhaupt: ein Ohrwurm als Aufbruch in fremde Galaxien, in denen Luke Skywalker gegen seinen dunklen Widersacher Darth Vader kämpft. Später macht das Konzertprogramm Rast auf verschiedenen Planeten unseres Sonnensystems, darunter Venus „die Bringerin des Friedens“, Neptun „der Mystiker“ oder Uranus „der Magier“ – wie Gustav Holst die Sätze seiner Orchestersuite „Die Planeten“ unter anderem benennt. Eine besonders schöne Melodie ist ihm für Jupiter eingefallen, den „Bringer der Fröhlichkeit“. Und die ist in der Klassik ähnlich populär wie das „Star Wars“-Thema unter Filmliebhaber:innen. In neue, bisher ungehörte Welten entführt uns außerdem die Uraufführung eines Saxophonkonzerts, das Enrico Chapela im Auftrag der Duisburger Philharmoniker für Asya Fateyeva geschrieben hat. Die in der Ukraine geborene Saxophonistin, die in dieser Spielzeit Artist in Residence ist, mag an dem mexikanischen Komponisten vor allem dessen Musiksprache, „so experimentell, ausdrucksvoll und nicht gezähmt“. Finanziert wird der Kompositionsauftrag durch das Land NRW im Rahmen der „Neue Wege“-Förderung für das Projekt „Musik-Achsen-Zeiten“ der Duisburger Philharmoniker.

Öffentliche Probe
Dienstag, ab 11:30 Uhr,
Eintritt frei

Foto Asya Fateyeva: Jewgeni Roppel

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