Unsterbliche Melodien

4. Gastspiel

Duisburger Philharmoniker

Stefan Blunier Dirigent

Polina Pastirchak Sopran

Irakli Kakhidze Tenor

Den perfekten Soundtrack für einen beschwingten Nachmittag liefern die Duisburger Philharmoniker bei ihrem Gastspiel bei unseren niederländischen Nachbarn in Nijmegen. Den Anfang machen Auszüge aus dem Opern-Hit „Carmen“ von Georges Bizet, dem für seine musikalische Telenovela samt Latin Lover, listigen Intrigen und einem Mord aus Eifersucht die unsterblichen Melodien nur so aus der Feder geflossen sind, darunter das berühmte „Lied des Toreros“ oder die „Seguidilla“ – einschließlich feuriger Rhythmen und Kastagnetten-Geklapper. Nicht weniger unsterblich sind die Melodien, die Giuseppe Verdi seinen Opernfiguren auf den Leib geschneidert hat, zum Beispiel die große Szene der Violetta aus „La traviata“, die am Ende ein wahres Feuerwerk an Spitzentönen abflammt, gekrönt von einem spektakulär hohen Es ganz am Ende. Während es Calàfs berühmtes „Nessun dorma“ von Giacomo Puccini als Fan-Hymne sogar bis in die Fußballstadien geschafft hat. Ganz große Zarzuela- Emotionen entfacht die Arie „No puede ser“ von Pablo Sorozábal, die schon von den drei Tenören bei ihrem legendären Konzert in den Caracalla-Thermen geschmettert wurde. Das deutsche Gegenstück zur spanischen Zarzuela ist die Operette, im Programm mit Emmerich Kálmáns schmissiger Arie der Csárdásfürstin vertreten. Abkühlung von dieser glutvollen Sommerhitze kommt dann von Johann Strauß (Sohn) und dessen „Schneeglöckchen-Walzer“.

Infos und Karten finden Sie über stadsschouwburgendevereeniging.nl

Fotos v.l.n.r. Irakli Kakhidze: Studio Harcourt · Polina Pastirchak: Giancarlo Pradelli

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