pulsierend

Eine Liebeserklärung an die 60er und 70er

Mitglieder der Duisburger Philharmoniker und Gäste

Johannes Fischer Schlagzeug

In den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts öffnete die experimentelle Rockmusik ein spannendes Feld und trieb verblüffende und sonder­bare Blüten. Bands wie Pink Floyd, Frank Zappas Mothers of Invention, Captain Beefheart, King Crimson oder Gentle Giant erschufen in ihren Songs und Alben mit schier unerschöpflicher Kreativität einen ganz eigenen Kosmos.

In diesem Programm verbinden fünf Komponisten die Einflüsse dieser Zeit mit ihrer eigenen Musik. Während bei Oscar Bettisons B&E (with aggravated assault) und David Langs cheating, lying, stealing Groove und Puls sehr dominieren und ein wirklicher Bandsound entsteht, bezieht sich Wolfgang Mitterer in rasch#2 auf einen sehr frühen Vorreiter der Zunft, Antonio Vivaldi. Der Solopart ist für string drum-set konzipiert, ein Schlagzeugaufbau also, der aus den verschiedenen Instrumenten des Streichquartetts zusammengebaut wird. Dieter Mack war in jungen Jahren selbst Keyboarder einer progressiven Rockgruppe und reflektiert diese Erfahrungen in einem neuen Stück für gemischtes Ensemble. Eine weitere Uraufführung von Johannes Fischer erweist sich als Liebeserklärung an die schottische Band Gentle Giant.

Lesen Sie den begleitenden Text aus dem play! zu Eigenzeit, dem neuen Festival für zeit­genössische Kammermusik >>

Foto: Heinrich Klaffs, Lizenz CC BY-NC-SA 2.0

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