Pastoral und poetisch

Duisburger Philharmoniker

Stefan Blunier Dirigent

Louis Lortie Klavier

Mit Ludwig van Beethoven kennt sich Stefan Blunier bestens aus: Von 2008 bis 2016 war er Chefdirigent des Beethoven Orchesters in Bonn, der Geburtsstadt des Komponisten. Da gehörten die Werke des Wiener Klassikers zur musikalischen DNA. „Beethoven musste ich in Bonn fast inflationär dirigieren“, erinnert er sich an diese Zeit, die nun eine Weile zurückliegt. „Deshalb freue ich mich jetzt, das mal wieder zu machen.“ Für seine Rückkehr zum engen Vertrauten Beethoven hat er sich mit der Vierten eine Sinfonie ausgesucht, die immer ein wenig im Schatten der heroischen Schwesterwerke steht. Sie hat zwar nicht die revolutionäre Sprengkraft der „Eroica“, zeigt Beethoven jedoch von seiner klassischen Seite – mit einer betont transparenten Instrumentierung. Aber die Kraft und die Energie des sinfonischen Titanen pulsen auch durch diese Komposition. Ein virtuoses Feuerwerk entfacht zuvor das 2. Klavierkonzert von Frédéric Chopin. In dem verbindet er meisterhaft pianistische Brillanz mit empfindsamer Poesie. Und für die ist Louis Lortie, poetischer Tastenzauberer und einer der großen Chopin- Interpreten unserer Zeit, der ideale Solist. Denn ähnlich wie Stefan Blunier bei Beethoven, hat sich der frankokanadische Pianist über mehrere Jahre intensiv mit dem polnischen Klaviertitanen auseinandergesetzt – im Rahmen seiner achtteiligen Chopin-Edition.

Öffentliche Probe
Dienstag, ab 11:30 Uhr,
Eintritt frei

Ermöglicht durch die Beartis Stiftung BrinskelleFeldmann

Foto Louis Lortie: Elias.Photography

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