<span class='langTitel'>Martina Gedeck<br
/>Avi Avital<br
/>David Adorján</span><span
class='kurzTitel'>Gedeck · Avital · Adorján</span>

Martina Gedeck
Avi Avital
David Adorján
Gedeck · Avital · Adorján

Mein Herz
Else Lasker-Schüler zum 150. Geburtstag
8. Kammerkonzert

Martina Gedeck Rezitation

Avi Avital Mandoline

David Adorján Violoncello

Stephan Barbarino Regie

1903 heiratete Else Lasker-Schüler den Berliner Verleger Herwarth Walden. 1912 wurde die Ehe wieder geschieden – nachdem die Elberfelder Dichterin ihrem Gatten eine Reihe bizarrer Briefe geschrieben hatte, die kurz darauf unter dem Titel „Mein Herz“ in Romanform erschienen. Sie liefern das Portrait einer ebenso mutigen wie humorvollen Autorin, die ihrem Noch-Ehemann beiläufig mehrere Amouren gesteht – darunter die mit einem Erzbischof und dem Sohn des Sultans von Marokko. Vielleicht war da am Ende doch mehr Dichtung als Wahrheit im Spiel?

Eine Trennung von Kunst und Leben gab es für Else Lasker-Schüler nicht. Das macht die besondere Faszination der großen Lyrikerin aus, der hier von höchst prominenter Seite zum 150. Geburtstag gratuliert wird: Martina Gedeck wurde durch Filmproduktionen wie „Der bewegte Mann“, „Rossini“ und „Das Leben der anderen“ zum Publikums-Liebling; Avi Avital, ECHO-prämierter Mandolinen-Virtuose aus Israel, bedient ein breites Repertoire von der Klassik bis zum Klezmer. David Adorján, Solo-Cellist des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, arbeitet auf dem Kammermusikpodium mit Größen wie Renaud Capuçon, Alexander Lonquich und Jörg Widmann zusammen. In der Regie von Stephan Barbarino verbindet das Trio Texte von Else Lasker-Schüler und Herwarth Walden mit Kammermusik der Moderne.

Foto Martina Gedeck: Karel Kühne

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