lasziv

Frederic Belli Posaune

Nicholas Rimmer Klavier

Johannes Fischer Schlagzeug

Dieses Programm des Trios Belli-Fischer-Rimmer widmet sich zwei der außergewöhnlichsten Songschreiber des 20. Jahrhunderts: dem US-amerikanischen Ausnahmekünstler Tom Waits und dem aus Dessau stammenden Kurt Weill, der vor allem durch seine Werke für das Musiktheater berühmt wurde. Für beide Musiker war die populäre Musik ihrer Zeit (wie Blues, Chanson, Country oder Polka) eine wichtige Inspirationsquelle und zugleich Ausgangspunkt für eigene Kompositionen. Das Milieu ihrer Lieder ist die Straße, sind die Nachtclubs und Bordelle oder die Hafenkante, sie erzählen melancholische Geschichten über die Liebe und die Abgründe unseres Lebens.

In Anlehnung an Felix Mendelssohn Bartholdys Lieder ohne Worte stellt das Trio Lieder und Melodien von Weill und Waits Kompositionen von Franz Schubert gegenüber. In Arrangements für Posaune, Klavier und Schlagzeug wird ihnen ein neues Klang­gewand verliehen. Dabei spannt die Musik einen weiten Bogen von lyrischen Balladen, kernigem Blues oder burlesken Walzern bis hin zu geräuschartig-experimentellen Grooves.

Lesen Sie den begleitenden Text aus dem play! zu Eigenzeit, dem neuen Festival für zeit­genössische Kammermusik >>

Foto: Philippe Lévy-Stab

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