Kai & Friends Vol. 3

„Lass irre Hunde heulen“ – Gisbert singt Schubert

Gisbert zu Knyphausen Gesang, Gitarre

Kai Schumacher Klavier

Streichquintett der Duisburger Philharmoniker & Gäste

Warped Type:
Andreas Huck, Roland Nebe

Live Visuals

Franz Schubert war der große Singer/Songwriter des 19. Jahrhunderts. Er schrieb nicht für die vornehmen Konzertsäle, sondern für kleine, private Kreise. Viele Themen, die Schubert in seinen späten Liederzyklen anstimmt, sind ganz und gar von heute: Die Angst vor dem Unbehausten, die Sehnsucht nach Wärme und Menschlichkeit, der Widerstand gegen die starren Normen des Establishments.

Wenn Gisbert zu Knyphausen Schuberts Lieder neben seine eigenen stellt, dann werden die Parallelen sofort hörbar: Da ist eine tiefe Melancholie, die beide Klangwelten verbindet, eine Schönheit, die unmittelbar aus dem Schmerz kommt. Da ist aber auch ein Hunger nach Leben, nach Freundschaft und Liebe, nach Rausch und Party. Wenn Gisbert vom „Taumel der Nacht“ singt, dann sind wir mitten in der Erlebniswelt der Romantik.

Gemeinsam mit dem sensiblen Barden gestaltet Kai Schumacher die dritte Ausgabe seiner Reihe „Kai & Friends“. Lieder aus Schuberts „­Winterreise“ und „Schwanengesang“ treffen auf Songs des erfolgreichen Singer/Songwriters in neuen kammer­musikalischen Arrangements. Dazwischen: Instrumental­werke von Franz Schubert mit Kai Schumacher am Klavier und einem Streichquintett der Duisburger Philharmoniker. Optisch in Szene gesetzt wird der Abend wieder von den Bildzauberern Andreas Huck und Roland Nebe („Warped Type“).

Foto: Dennis Williamson

Eingestellt unter Gast- und Sonderkonzerte | Zurück zur Startseite