Auferstehungssinfonie

10. Philharmonisches Konzert

Duisburger Philharmoniker

Axel Kober Dirigent

Anke Krabbe Sopran

Ingeborg Danz Alt

philharmonischer chor duisburg

10. Philharmonisches Konzert 2018/19 · Axel Kober Dirigent · Foto: Susanne Diesner

Axel Kober Dirigent
Foto: Susanne Diesner

10. Philharmonisches Konzert 2018/19 · Anke Krabbe Sopran · Foto: Gerd Weigelt

Anke Krabbe Sopran
Foto: Gerd Weigelt

10. Philharmonisches Konzert 2018/19 · Ingeborg Danz Alt · Foto: Felix Broede

Ingeborg Danz Alt
Foto: Felix Broede

An keiner seiner Sinfonien hat Gustav Mahler so lange und so mühevoll gearbeitet wie an der 1894 vollendeten zweiten. Über sechs Jahre erstreckte sich der Kompositionsprozess, unterbrochen durch lange Pausen, für die nicht zuletzt die hohe Arbeitsbelastung des umtriebigen Dirigenten verantwortlich war. Eine wichtige Inspirationsquelle für das Werk war die romantische Volksliedsammlung „Des Knaben Wunderhorn“: Im Scherzo zitiert Mahler ausgiebig aus seiner Vertonung von „Des Antonius von Padua Fischpredigt“, einer bitterbösen Satire über die Vergeblichkeit aller moralischen Belehrungen.

Größer könnte der Kontrast kaum sein als zum nachfolgenden „Urlicht“, in dem sich christliches Heilsvertrauen mit geradezu kindlicher Naivität ausspricht. Um die Konzeption des Finalsatzes hatte Mahler lange gerungen. Da starb im Februar 1893 der große Dirigent Hans von Bülow. Mahler besuchte seine Hamburger Totenfeier, bei der Friedrich Klopstocks Auferstehungs-Ode gesungen wurde. In diesem Moment zündete der Funke: „Wie ein Blitz traf mich dies, und alles stand ganz klar und deutlich vor meiner Seele! Auf diesen Blitz wartet der Schaffende – das ist die ‚heilige Empfängnis‘! Was ich damals erlebte, hatte ich nun in Tönen zu schaffen.“

Was Mahler auf dieses Erlebnis hin „in Tönen schuf“, war ein epochales Meisterwerk, eine Musik von Tod und Auferstehung, von Zeitlichkeit und Ewigkeit. In Duisburg stand die „Auferstehungssinfonie“ zuletzt im Mai 2011 auf dem Programm, als Schlusstück des großen Mahler-Zyklus zum 150. Geburtstag und 100. Todestag des Komponisten. Für die umsichtige Aufschlüsselung der vielstimmigen Partitur könnte es keinen besseren Sachwalter geben als Axel Kober, den Chefdirigenten der Duisburger Philharmoniker. Der philharmonische chor duisburg war auch schon 2011 dabei, ebenso die großartige Altistin Ingeborg Danz, die den Duisburger Philharmonikern aus vielen gemeinsamen Projekten vertraut ist. An ihrer Seite ist die Sopranistin Anke Krabbe zu erleben, die als langjähriges Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein in zentralen Partien des lyrischen Fachs Erfolge feiern konnte.

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Ermöglicht durch Gabriele und Dr. Karl-Ulrich Köhler

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