Akkordeon & Streichquartett

Ksenija Sidorova Akkordeon

N.N. Streichquartett

Ksenija Sidorova ist eine Botschafterin ihres Instruments, hat in den letzten Jahren enorm viel für die Popularität des Akkordeons in der Klassik getan – mit Charisma, Leidenschaft und ihrem phänomenalen Spiel. In der Londoner Royal Albert Hall stand sie bereits mit dem britischen Popstar Sting auf der Bühne, und der Bariton Thomas Hampson, einer der größten Liedsänger unserer Zeit, wählte sie als Partnerin für eine ganz besondere Version von Schuberts „Winterreise“. Für ihr Kammerkonzert, das gleichzeitig ihr Debüt in Duisburg markiert, verbindet sie die Klangwelt des Akkordeons mit der eines klassischen Streichquartetts. Und mit zwei Wiener Klassikern beginnt sie dann auch ihr Programm: mit Wolfgang Amadeus Mozarts erst schwermütigem, dann ausgelassenem Adagio und Rondo in c-Moll, das er ursprünglich für die exotische Glasharmonika komponierte, und Ludwig van Beethovens wegweisendem, vor Energie berstendem Streichquartett Nr. 1 in F-Dur op. 18. In der zweiten Konzerthälfte tauchen die Musiker:innen ein in die leidenschaftliche Welt des Tango Nuevo – mit den „Five Tango Sensations“ von Astor Piazzolla und einer Fantasie von Frank Angelis über das Thema von Piazzollas wehmütigem Tango-Walzer „Chiquilin de Bachin“, im Original ein berührend trauriger Gesang über einen armen Jungen in einem Café in Buenos Aires.

Foto Ksenija Sidorova: Kaupo Kikkas

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