Yeol Eum Son

Yeol Eum Son

Modern Times
4. Kammerkonzert
Bechstein Klavierabend

Yeol Eum Son Klavier

Gerade mal 18 Jahre alt war Yeol Eum Son, als sie 2004 mit dem New York Philharmonic unter Leitung von Lorin Maazel in Tokio und Seoul auftrat. Silbermedaillen beim Van-Cliburn-Wettbewerb (2009) und beim Moskauer Tschaikowsky-Wett­bewerb (2011) rückten die koreanische Pianistin noch stärker ins Licht der Öffentlichkeit. Valery Gergiev und Dmitri Kitajenko nahmen die hochbegabte Musikerin unter ihre Fittiche und sorgten für Auftritte mit Spitzenorchestern wie der Tschechischen Philharmonie und dem Orchester des Mariinsky Theaters St. Petersburg.

Yeol Eum Sons Klavierspiel ist alles andere als eine fragile Miniaturenkunst. Ihr Ton hat Substanz, ihr Spiel Feuer und Wucht. Kein Wunder, dass sie sich für ihr Duisburg-Debüt überwiegend Stücke aus­gesucht hat, die Klangfülle und Farben des Orchesters auf das Klavier übertragen. Auch in Alban Bergs Klaviersonate op. 1 und George Gershwins vollgriffigen Song-Arrange­ments bleibt kaum mal ein Finger unbeschäftigt.

Bei diesen Werken, die allesamt im ebenso kreativen wie krisenhaften Jahrzehnt zwischen 1910 und 1920 entstanden sind, ist der große Bechstein Konzertflügel der Philharmonie Mercatorhalle ein verlässlicher Partner. Das edle Instrument wird in jeder Spielzeit mit einem Bechstein Klavierabend besonders herausgestellt.

Foto: Jaehyong Park

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