Kammermusik mit Oboe

Mikhail Zhuravlev Oboe

Tonio Schibel Violine

Lolla Süßmilch Viola

Friedmann Dreßler Violoncello

Aufgrund einer Orchesterfusion (so etwas gab es auch schon im 18. Jahrhundert!) gelangte der Mannheimer Oboist Friedrich Ramm 1778 nach München. Dort lernte er den jungen Mozart kennen, der sein Oboenquartett F-Dur für ihn komponierte. In München schloss Mozart auch Freundschaft mit seinem böhmischen Kollegen Joseph Fiala, der sich als bedeutender Oboist selbst mit Werken versorgen konnte (Mozart fand sie „recht hübsch“). In seinem charmanten Phantasy Quartet verband der 18-jährige Benjamin Britten die Tradition altenglischer Kammermusik höchst geschickt mit der Tonsprache seiner Zeit.

Fotos: Marc Zimmermann, Kurt Steinhausen

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