<span class='langTitel'>Carolin Widmann · Auryn Quartett · Alexander Lonquich</span><span
class='kurzTitel'>Widmann · Auryn Quartett · Lonquich</span>

Carolin Widmann · Auryn Quartett · Alexander LonquichWidmann · Auryn Quartett · Lonquich

9. Kammerkonzert

Carolin Widmann Violine

Auryn Quartett:

Matthias Lingenfelder Violine

Jens Oppermann Violine

Stewart Eaton Viola

Andreas Arndt Violoncello

Alexander Lonquich Klavier

Ein Finale mit guten Freunden: Zum letzten Kammerkonzert der Saison haben sich mit der Geigerin Carolin Widmann und dem Auryn Quartett ehemalige „Artists in Residence“ der Duisburger Philharmoniker angesagt. Auch der Pianist Alexander Lonquich war schon mehrfach auf den großen Duisburger Kammermusik-Podien zu Gast. Wenn alle sechs zusammen spielen wollen, kommen sie allerdings in Repertoirenöte: Man kennt im Grunde nur ein einziges Werk für Violine, Streichquartett und Klavier, nämlich das Konzert D-Dur op. 21 des französischen Romantikers Ernest Chausson. Das hat es allerdings in sich. Es dauert fast eine Dreiviertelstunde, changiert auf faszinierende Weise zwischen rauschendem Virtuosen­konzert und filigraner Kammermusik, bringt Wagnersche Reizharmonik und französische Geschmeidigkeit meisterhaft zusammen.

Diesem großen Finalstück nähert sich das illustre Team über zwei bedeutende Quartette der Wiener Klassik. Beide sind in Molltonarten gehalten, was in der Musik der Aufklärungsepoche meist auf eine geschärfte, leidenschaftlich erregte Klangrede hinweist. So ist es in Beethovens f-Moll-Quartett op. 95; so scheint es zunächst auch in Mozarts Klavier­quartett g-Moll KV 478. Aber hier wendet sich bereits nach dem trotzig-kühnen Kopfsatz das Blatt – klassische Grazie und heiteres Spiel gewinnen die Oberhand.

Foto Carolin Widmann: Marco Borggreve
Foto Alexander Lonquich: Francesco Fratto

Eingestellt unter Kammerkonzerte | Zurück zur Startseite