Symphonatas

„Crossover Beethoven“

Marcus Schinkel Trio:

Marcus Schinkel piano, synth

Wim de Vries drums

Fritz Roppel bass
 

Duisburger Philharmoniker in Beethovens originaler Septett-Besetzung
 

Dirk Wedmann Klavier

Die „Fünfte“ als Bebop? Die „Pathétique“ als Jazzballade? Mit „Crossover Beethoven“ gelingt Marcus Schinkel und seinem Trio ein furioser Spagat über drei Jahrhunderte hinweg. Der gefeierte Jazz-Pianist ist ein Grenzgänger zwischen den Stilen und Stühlen, zwischen Klassik und Moderne, zwischen inspirierender Vorlage und origineller zeitgemäßer Umsetzung. Beethovens Klangsprache wird elegant in die Gegenwart katapultiert und mit spannenden Rhythmen garniert. Lyrisches Klavierspiel begegnet verzerrten Synthesizersounds – ganz so, als hätten sich Keith Jarrett und Keith Emerson zum pianistischen Rendevouz getroffen. „Einfälle des großen Klassikers“, so schreibt der Stern, werden „mit eigenen Ideen zu einem sinnlichen Hörvergnügen verwoben.“

Der Pianist, Komponist und Arrangeur Dirk Wedmann nähert sich der Ikone Beethoven von der klassischen Seite her. Dabei arrangiert er Sätze aus Sinfonien und Klaviersonaten mit geschickter Hand für Beethovens originale Septettbesetzung (Klari­nette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass) – unerhört, aber trotzdem absolut authentisch. Mal wechseln sich klassisches Septett und Jazztrio ab, mal treten sie in einen spannenden Dialog. Und wer weiß – vielleicht finden sie am Ende, geeint durch einen gewissen Götterfunken, zu einer gemeinsamen Sprache.

Nach dem Konzert sind alle Besucher zur Ludwig Fun Party mit DJ im Foyer eigeladen!

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