Margulis Trio

Margulis Trio:

Alissa Margulis Violine

Natalia Margulis Violoncello

Jura Margulis Klavier

Vermeintlich Bekanntes in ungewöhnlicher Gestalt – so lautet das Motto dieses Konzertes. Zusammengestellt hat es die Geigerin Alissa Margulis, die eine enge Beziehung zu den Duisburger Philharmonikern pflegt und dieses Mal das „Eigenzeit“-Festival mitkuratiert. Gemeinsam mit ihren Geschwistern spielt sie Klassiker der Musikgeschichte, die sie in verschiedenen Besetzungen jedoch in ungewohnte Klänge kleidet, um so neue Hörerfahrungen für die im Grunde vertrauten Stücke zu ermöglichen. Nach einem originalen Klaviertrio aus der Feder von Joaquín Turina steht Bachs berühmte „Chaconne“ auf dem Programm, ein einsamer Höhepunkt der Literatur für Solovioline – der hier in der Klavierbearbeitung von Busoni zu entdecken ist. Schostakowitsch schrieb seine stimmungsvollen Präludien eigentlich nur für die weißen und schwarzen Tasten, in der Version dieses Abends werden sie zusammen mit der Geige präsentiert. Der diabolische „Danse macabre“ von Saint-Saëns war ursprünglich für Orchester gedacht, erklingt nun aber auf dem Klavier. Dafür hatte Mussorgsky übrigens die Originalfassung seiner „Bilder einer Ausstellung“ komponiert; noch populärer wurde das Werk allerdings in der brillanten Orchestrierung von Ravel – und das Margulis Trio erkundet den tonmalerischen Zyklus jetzt mit kammermusikalischen Mitteln.

Bitte beachten Sie, dass das Programm gegenüber dem gedruckten play! kurzfristig geändert werden musste.

Im Rahmen des Eigenzeit-Festivals 2025

Foto Alissa Margulis: Alexandra Hager

Eingestellt unter Festival Eigenzeit Kammerkonzerte | Zurück zur Startseite