Elena Morozova

Elena Morozova Orgel

Aus Perm, Duisburgs Partnerstadt am Fuße des Urals, kommt die junge russische Organistin Elena Morozova, die bei mehreren nationalen und inter­nationalen Wettbewerben erfolgreich war. Ihr Studium absolvierte sie unter anderem am Staatlichen Kulturinstitut ihrer Heimatstadt, wo sie mittlerweile selbst eine Orgelklasse leitet.

Originalität und Entdeckerfreude sprechen aus dem Programm, mit dem die junge Musikerin in Duisburg gastiert. Den Namen des Magdeburger Komponisten August Gottfried Ritter dürften nur eingeschworene Orgelfans kennen; auch Präludium und Fuge g-Moll des blutjungen Johannes Brahms sind eine ausgesprochene Rarität auf der Orgelempore.

Ein Zentralwerk im Repertoire dagegen ist das kraftvolle Tandem aus Fantasie und Fuge g-Moll, das Johann Sebastian Bach in seiner Köthener Zeit schrieb. Denkbar weit entfernt von der raumflutenden Weite dieser Musik sind die charmanten Miniaturen aus Peter Tschaikowskys Ballett „Der Nussknacker“, die Elena Morozova teilweise selbst für ihr Instrument adaptierte.

Foto: N. N.

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