Beauty in Simplicity

Beauty in Simplicity

Kai & Friends

Kai Schumacher Klavier

Kokomo:

René Schwenk Gitarre

Oliver Ludley Gitarre

Ansgar Koenig Gitarre

Benjamin Hellig Bass

Tobias Stieler Schlagzeug

Streichquartett der Duisburger Philharmoniker:

Önder Baloglu Violine

Antonia Demianenco Violine

Friedemann Hecker Viola

Friedemann Pardall Violoncello

Hypnotisierende Melodie-Spiralen ziehen das Publikum in ihren Bann; aggressiv peitschende oder unterschwellig pulsierende Rhythmen entfalten einen psychedelischen Sog: Was die Komponisten der amerikanischen „Minimal Music“ in den sechziger Jahren aufs Podium brachten, hatte mit der Welt der klassischen Musik nicht mehr viel zu tun. Musiker wie Terry Riley, Steve Reich oder Philip Glass waren eher vom exotischen Zauber indonesischer Gamelan-Musik inspiriert, von der Coolness des Free Jazz und der treibenden Energie der Rockmusik.

Der Pianist Kai Schumacher, 1979 in Baden-Baden geboren, beschäftigt sich seit seinem Studium an der Folkwang Universität intensiv mit dieser Musik. Schon als Jugendlicher kam er mit dem Jazz in Berührung, spielte später auch in Rock- und Punkbands. Auf seiner zweiten CD brachte er diese Welten 2013 erfolgreich zusammen – mit furiosen Klaviertranskriptionen von Grunge-, Heavy Metal- und Indie-Stücken.

In „Beauty in Simplicity“ entwirft Kai Schumacher gemeinsam mit der Post-Rock Band Kokomo und Mitgliedern der Duisburger Philharmoniker ein schillerndes Programm, bei dem Klassiker der Minimal Music auf ihre Nachfolger aus der Pop- und Rockszene treffen. Bearbeitungen von Songs aus Kokomos aktuellem Album „Monochrome Noise Love“ treffen auf Rock-Interpretationen von Werken Philip Glass’. Steve Reichs Patterns werden zur Vorlage für Klaviertranskriptionen der Techno-Band Moderat, Erik Saties zerbrechliche „Gnossiennes“ zum Wegbereiter der Ambient Music eines Brian Eno.

Kokomo

Kokomo

Foto: Marvin Böhm

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