Salutations à Calais

Stephan Dreizehnter Flöte

Friedemann Hecker Viola

Johanna Welsch Harfe

Farbschillernd und oszillierend war die Musik der französischen Komponist:innen im frühen 20. Jahrhundert. Wie eine Beschwörungsformel klingt etwa Claude Debussys „Syrinx“, und voller fantastischer Klänge ist auch die mystische Atmosphäre seiner Sonate für Flöte, Viola und Harfe. Eine Besetzung, die auch Debussys in St. Petersburg geborener Landsmann Ladislas de Rohozinski mit einer reizvollen Komposition beehrte. Ähnlich wie Jacques Ibert, der dritte Franzose im Bunde. Aus der direkten Nachbarschaft stammt der Belgier Henri Vieuxtemps, der in seinem „Capriccio“ die Bratsche auf eine virtuose Reise schickt, während Arnold Bax, ein kleiner Sprung von Calais nach Dover, der Rolle der Harfe in der keltischen Geschichte nachspürt.

Foto Opernfoyer: Marie Laforge

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